








Buy Schöne Welt, wo bist du: Der SPIEGEL Bestseller jetzt als Taschenbuch! by Rooney, Sally, Beck, Zoë online on desertcart.ae at best prices. ✓ Fast and free shipping ✓ free returns ✓ cash on delivery available on eligible purchase. Review: Eins von den Büchern, die erst im letzten Drittel so gut werden, dass man es nicht aus der Hand legen möchte. Wenn es nach mir ginge, würde ich S. 150 bis S. 250 rausnehmen oder zumindest stark kürzen. Durch diese Seiten habe ich mich gequält. Alice und Felix, Eileen und Simon, Alice und Eileen. Um diese drei Beziehungen geht es hauptsächlich. Alle vier haben das Gefühl, dass ihr Leben nicht so verläuft, dass es sie glücklich macht. Zwei Paare, die jeweils nicht wissen, ob sie sich wirklich aufeinander einlassen sollen, und die sich gefühlt gegenseitig versuchen zu therapieren. Zwei beste Freundinnen, die (in langatmigen Mails) über das Leben philosophieren, das so beängstigend geworden ist und keine Zukunft hat. Warum, das wird gar nicht so klar. Ja, sie erwähnen den Klimawandel, den übermäßigen Plastikkonsum und die Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft. Aber das passiert nur am Rande. Sie schreiben sich gegenseitig, dass sie sich nach einer „schönen Welt“ sehnen, das wird aber nicht richtig auf den Punkt gebracht und war mir nicht konkret genug. Viel Blabla, das man meiner Meinung nach hätte kürzen können. In den ersten zwei Dritteln des Buchs geht es immer abwechselnd um Alice und Felix, Eileen und Simon und Alice und Eileen. Letztere kommunizieren dabei aber nur über eben diese seitenlangen Mails, da sie weiter auseinander wohnen. Die Kapitel über Alice und Felix sowie Eileen und Simon werden immer sehr genau und bis ins kleinste Detail beschrieben und sei es nur ein Wimpernzucken. Ein Schreibstil, den man mögen kann, aber für mich zu gedehnt war. Kurz gesagt, das Buch ist sehr aufgebläht und hätte einfach deutlich kürzer sein können. Aber das ist ja auch Geschmacksache. Aber: Im letzten Drittel hat es Fahrt aufgenommen. Die vier Protagonisten treffen sich endlich alle in Alice‘ Haus und verbringen ein paar Tage miteinander. Ab dann gab es auch keine langatmigen Mails oder aufgeblähten Szenen mehr. Die Dialoge wurden flüssiger und endlich wusste man als Leser, was eigentlich wirklich Sache ist, und konnte sich voll und ganz auf die zwischenmenschlichen Probleme konzentrieren, die für mich das eigentlich Spannende am ganzen Buch waren. Und, eine ganz wichtige Aussage hatte das Buch noch: Wie auch immer man sein Leben gestaltet, im Grunde kann man nur glücklich sein, wenn man sich geliebt fühlt und auch selbst liebt. Review: eine besondere "Liebesgeschichte", die mich nicht kalt gelasen hat. Empfehlenswert Nach eher zähen "Gespräche unter Freunden" ein deutlicher Fortschritt.
| Customer reviews | 4.2 4.2 out of 5 stars (95) |
| Dimensions | 12 x 2.55 x 18.7 cm |
| Edition | 1. |
| ISBN-10 | 3548066143 |
| ISBN-13 | 978-3548066141 |
| Item weight | 288 g |
| Language | German |
| Print length | 352 pages |
| Publication date | 30 June 2022 |
| Publisher | Ullstein Taschenbuchvlg. |
B**R
Eins von den Büchern, die erst im letzten Drittel so gut werden, dass man es nicht aus der Hand legen möchte. Wenn es nach mir ginge, würde ich S. 150 bis S. 250 rausnehmen oder zumindest stark kürzen. Durch diese Seiten habe ich mich gequält. Alice und Felix, Eileen und Simon, Alice und Eileen. Um diese drei Beziehungen geht es hauptsächlich. Alle vier haben das Gefühl, dass ihr Leben nicht so verläuft, dass es sie glücklich macht. Zwei Paare, die jeweils nicht wissen, ob sie sich wirklich aufeinander einlassen sollen, und die sich gefühlt gegenseitig versuchen zu therapieren. Zwei beste Freundinnen, die (in langatmigen Mails) über das Leben philosophieren, das so beängstigend geworden ist und keine Zukunft hat. Warum, das wird gar nicht so klar. Ja, sie erwähnen den Klimawandel, den übermäßigen Plastikkonsum und die Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft. Aber das passiert nur am Rande. Sie schreiben sich gegenseitig, dass sie sich nach einer „schönen Welt“ sehnen, das wird aber nicht richtig auf den Punkt gebracht und war mir nicht konkret genug. Viel Blabla, das man meiner Meinung nach hätte kürzen können. In den ersten zwei Dritteln des Buchs geht es immer abwechselnd um Alice und Felix, Eileen und Simon und Alice und Eileen. Letztere kommunizieren dabei aber nur über eben diese seitenlangen Mails, da sie weiter auseinander wohnen. Die Kapitel über Alice und Felix sowie Eileen und Simon werden immer sehr genau und bis ins kleinste Detail beschrieben und sei es nur ein Wimpernzucken. Ein Schreibstil, den man mögen kann, aber für mich zu gedehnt war. Kurz gesagt, das Buch ist sehr aufgebläht und hätte einfach deutlich kürzer sein können. Aber das ist ja auch Geschmacksache. Aber: Im letzten Drittel hat es Fahrt aufgenommen. Die vier Protagonisten treffen sich endlich alle in Alice‘ Haus und verbringen ein paar Tage miteinander. Ab dann gab es auch keine langatmigen Mails oder aufgeblähten Szenen mehr. Die Dialoge wurden flüssiger und endlich wusste man als Leser, was eigentlich wirklich Sache ist, und konnte sich voll und ganz auf die zwischenmenschlichen Probleme konzentrieren, die für mich das eigentlich Spannende am ganzen Buch waren. Und, eine ganz wichtige Aussage hatte das Buch noch: Wie auch immer man sein Leben gestaltet, im Grunde kann man nur glücklich sein, wenn man sich geliebt fühlt und auch selbst liebt.
M**O
eine besondere "Liebesgeschichte", die mich nicht kalt gelasen hat. Empfehlenswert Nach eher zähen "Gespräche unter Freunden" ein deutlicher Fortschritt.
B**6
Es ist erst ihr dritter Roman, dennoch zählt die 30-jährige irische Schriftstellerin Sally Rooney bereits als Bestsellerautorin. Das Thema ihres aktuellen Romans hat mich dann auch zugreifen lassen. Zwei „Paare“ stehen im Mittelpunkt der Erzählung. Da sind zum einen Alice, eine erfolgreiche Schriftstellerin, und Felix, einer Lagerarbeiter. Sie begehren einander, sind sich aber nicht im Klaren, ob sie auch einander vertrauen. Zum anderen sind da Eileen, die beste Freundin von Alice. Sie hat eben erst eine schmerzliche Trennung hinter sich und fühlt sich aufs Neue von zu Simon, mit dem sie seit ihrer Kindheit verbunden ist, hingezogen. Sie lieben sich im Bewusstsein und der Furcht, dadurch den Verlust ihrer Freundschaft zu riskieren. Zwischen Dublin und einem kleinen Küstennest entfaltet die Autorin eine Geschichte von vier jungen Menschen, die einander nahestehen, sich aber auch einander verletzen. Sie tauschen sich über Sex aus, über soziale Ungleichheit und was sie mit Beziehungen macht, sowie über die Welt, in der sie leben. „Schöne Welt, wo bist du?“ ist eine universelle Geschichte über den Raum zwischen Alleinsein und Einsamkeit und über die Freiheit, sein Leben mit anderen zu teilen – überwältigend klug, voller Klarheit und Trost. Der Guardian titelte: „Das literarische Phänomen des Jahrzehnts“. Bei solchen Vorschusslorbeeren griff ich gerne zu. In der Tat ist der Roman voller packender Dialoge, dennoch kostete mich das Lesen Überwindung. Daran ist weniger der Inhalt als die Gestaltung schuld. Ich weiß nicht, ob die Bestsellerautorin eine Aversie gegen Absätze oder schlechte Berater hat. Seitenlange Absätze aneinandergereiht sind eine Zumutung, zumal es sich zum Großteil um Dialoge handelt. Keine Gliederung als Kunstform? Hinzu kommt, dass die direkte Rede nicht in An- und Abführung steht, so dass es vollkommen unübersichtlich wird. Da nutzt auch nichts, dass die Autorin, durch Einfügen von „sagte er“ bzw. „sagte sie“ kenntlich macht, was Gedanken des Erzählers und was Dialoge sind. Diese Einfügungen stören im Gegenteil den Lesefluss. Mein Coach bezeichnete dies sogar als Anfängerfehler. Ich weiß nicht, was die Autorin oder der Verlag geritten hat, solche seitenlange Absätze dem Leser zuzumuten. Direkte Rede nicht in An- und Abführungen zu setzen, mag zwar ein Stilgriff sein – schließlich ist der Roman ein Buch zum Lesen und kein Lesebuch – aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier Perlen vor die Säue geworfen wurden. Und dann, oh Wunder, auf den Seiten 306 bis 312 findet man plötzlich Text und Dialog durch zahlreiche Absätze gegliedert, so dass das Lesen endlich Freude macht. Aber ab Seite 313 ist wieder Schluss damit. War das ein Versehen oder ist dies ein künstlerischer Eingriff, der sich mir als Hobbyschriftsteller nicht erschließt? Oder war das Originalmanuskript tatsächlich mit Absätzen gegliedert und auf diesen sieben Seiten wurden die Absätze übersehen und vergessen zu löschen? Wie dem auch sei: für das erschwerte Lesen ziehe ich diesem ansonsten gelungenen Werk zwei Sterne ab und vergebe lediglich zwei von fünf.
F**N
Ich muss es so drastisch sagen: leider bleibt der zu sehr zu forcieren versuchte Tiefgang in Rooneys Werk aus. Die Message ist klar: Endzwanziger/Anfangdreißiger befinden sich allesamt an unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben, Plot: alle struggeln mit individuellen Themen, kommt wenig überraschend. Die Krise verbindet sie, aber irgendwie auch nicht. Zu echten und tiefen Dialogen kommt es einfach nicht, jegliche Interaktion bleibt oberflächlich. Die Charaktere sind meiner Meinung nach sehr farblos, ich konnte mit keiner der vier Personen in irgendeiner Weise sympathisieren. Es fehlt an einer tatsächlichen Handlung, alles plätschert nur so dahin, man wartet auf Etwas, kann aber nicht genau sagen, auf was. Wahrscheinlich darauf, dass fernab von Kaffeetischgesprächen innerhalb der Gruppe, bzw. bezogen auf die einzelnen Charaktere eine Entwicklung stattfindet. Ich verstehe den Grundgedanken Rooney, "young adults", irgendwie gefangen zwischen Anspruch und Realität, aber eben nicht derart lakonisch.
F**R
„Schöne Welt, wo bist du“ ist ein Roman von Sally Rooney, der seine Inhaltsleere mit pseudo-literarischer Attitüde auszugleichen sucht. Ich habe keinen Zugang zu diesem Werk gefunden und frage mich, ob es vielleicht ein Generationen-Konflikt sein könnte. Immerhin ist die Autorin in der selben Dekade geboren wie mein Sohn. Ich danke wemauchimmer, dass mein Sohn mit den Menschen in diesem Buch wenig gemein hat. Postpubertäres Gelaber, ausschweifende Betrachtungen unsinniger Dinge, Beziehungs-Mist. Was mich an der Schreibe von Sally Rooney besonders stört, ist ihre völlige Ignoranz Satzzeichen gegenüber. Wörtliche Rede wird nicht als solche gekennzeichnet und ist oft nur schwer auszumachen. Wenn das als „künstlerische Freiheit“ durchgeht, nehme ich mir die Freiheit, das Buch jetzt abzubrechen. Schöne Literatur, wo bist du?
Trustpilot
4 days ago
1 month ago